Schwedenurlaub 2014

Nach 2 Jahren Radurlaub bei Hitze (siehe Kärnten 2012 und Südschwarzwald 2013) habe ich mir einen Urlaub in Skandinavien gewünscht. Entsprechend wurdenfür die erste Woche die Radtaschen mit festen Schuhen und Regensachen ausgerüstet. Wir hatten das Glück auf unserer Seite und benötigten diese Sachen nicht ein einziges Mal. Sprich wir hatten Temperaturen um die 25 Grad und immer Sonnenschein. Unser Start war in Emmaboda, wo wir auch die erste Nacht im Zelt verbracht haben.

Alles gut verstaut und in bester Laune ging es dann auf die erste Etappe nach Älgults, wo wir auf einen kleinen Zeltplatz an einem See gelandet sind. Mangels Einkaufsmöglichkeiten unterwegs und es war ja auch So, haben wir zum Frühstück belegte Brötchen für 10 Kronen (sollte erst das Doppelte kosten) 2 Hälften bestellt. Am Tag drauf haben wir uns dann mit ausreichend Brot fürs nächste Frühstück versorgt…

Weiter ging es nach Hultsfred, wo wir 2 Nächte geblieben sind. Wir haben einen Ausflug ohne Gepäck nach Vimmerby zur Astrid Lindgrens Welt unternommen haben. Dort war viel los und der Tag verging wie im Fluge.

Am 4. Tag war das Ziel die Ostsee bei Oskershamn. Dort waren die Zeltplätze viel voller und wir mussten kurz bangen, ob wir auf den Zeltplatz Gunnersö noch einen Platz bekommen. Wir bauten dann die Zelte vor den Autos anderer Deutschen Touristen auf.

Am 5. Tag hatte Lea Geburtstag und wir beschlossen eine Kurzetappe einzulegen und sind bis zu Insel Oknö. Es stellte sich heraus, das der Zeltplatz dort ein Regenbogencamp war und wir dort gleich mal eine vielfaches bezahlen mussten. So haben wir kurzer Hand ein Zelt „eingespart“. Es gab noch 2 Highlights an diesem Tag: Leckeren Kuchen und Pizza! Und das auf einem Zeltplatz. Da fehlte eigentlich nur der Tisch mit Tischdecke zum perfekten Geburtstagsessen.

 

Was wir am 5. Tag gespart haben, sind wir am nächsten Tag doppelt gefahren. Das sollte die längste Etappe mit 88km werden. Auf dieser Etappe hat es Robin dann noch mit einen Kettenriss erwischt. Mit Hilfe eines im Straßengraben liegenden verrosteten Rads konnte Robin es wieder reparieren und weiterfahren.
Die letzte Etappe war mit Vorfreude auf das Ferienhaus in Vissefjerda schnell gefahren. Pünktlich um 3 waren wir alle glücklich da und freuten uns über das tolle Haus und das tolle Grundstück.

Die 2. Woche haben wir dort uns ausgeruht, gelesen, geschwommen, gebacken und gekocht. Es war wie eine Oase und wir können das Ferienhaus nur weiterempfehlen. So ist es uns schwer gefallen, was zu unternehmen, haben uns dann aber am Mi auf den Weg nach Karlskrona zum Marine Museum gemacht. Das Museum ist sehr toll gemacht, auch für Deutsche Touristen! Eine Empfehlung ist auch das Mittagsbuffet, was ein gutes Preis-Leistungsverhältnis hat.

Den Abschluß unseres Urlaubs bildeten dann der Besuch eines Elchparkes in Nybro und der Glasfabrik in Boda.

Zum Schluß wie immer ein paar Statistiken und weitere Bilder:

wir sind 7 Tage mit Rad unterwegs gewesen und haben 7 Tage im Ferienhaus verbracht.
Auf der Tour sind wir im Durchschnitt  65km gefahren. Die längste Strecke waren 88km und die kürzeste 38km. Das macht in Summe 450 km (100 km mehr als geplant) und nicht zu vergessen die vielen Hügel, die sich zu einer beachtlichen Summe an Höhenmeter (über 3000) summiert haben, ohne das wir je ein Berg gesehen haben.


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